Gemeinsam gegen Ausgrenzung - gestern und heute
Schüler und Lehrer des Johann-Schöner-Gymnasiums beteiligten sich
Am Samstag, 17. Oktober 2009 fand in Würzburg der Gedächtnismarsch „Gemeinsam gegen Ausgrenzung- gestern und heute" statt. Bei der von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW Würzburg) organisierten Veranstaltung wurde dazu aufgerufen, die Menschen in Entwicklungsländern zu unterstützen, die auch heute unter chronischen Krankheiten wie Lepra und Tuberkulose besonders leiden und dringender Hilfe bedürfen. Außerdem wurde daran appelliert, sich gegen alle Formen von Rassismus und Ausgrenzung zur Wehr zu setzen. Als Vorbild für einen solchen uneigennützigen Einsatz wurde der belgische Pater Damian de Veuster genannt, der in den Jahren 1870-1889 auf der südpazifischen Insel Molokai eine Pflegestation für Leprakranke einrichtete und dadurch vielen Menschen ein erträgliches Dasein verschaffte. Er wurde am 11. Oktober 2009 in Rom heilig gesprochen.
Die Veranstaltung begann in der Burkarder Kirche, dort sprach u.a. der brasilianische Bischof Bernardo Bahlmann über seine schwierige Missions-Arbeit im Amazonas - Gebiet. Danach zogen alle Teilnehmer zum Domvorplatz. Das Johann-Schöner-Gymnasium als anerkannte „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" schloss sich mit Schulleiter Herrn Häusler, weiteren Lehrkräften, etwa 15 Schülern und der Patin des Antirassismus- Projekts MdL Simone Tolle diesem Zug an. Vor dem Dom ergriffen der Würzburger Weihbischof Ulrich Bohnmder evangelische Dekan Dr. Uwe Breitenbach sowie Bürgermeisterin Marion Schäfer das Wort und hoben einerseits das vorbildliche Engagements Damian Veusters hervor, andererseits richteten sie eindringliche Mahnungen an die Politik, die Ideen des Sozialstaates nicht aufzugeben, die Menschenwürde immer im Auge zu behalten und gerade Menschen mit prekären Hintergrund ein würdiges Leben zu ermöglichen.















