KosMoS
KosMoS
KoMoS Kursangebot für die Mittelstufe
Den Schülerinnen und Schüler der 7., 8. und folgend der 9. und 10. Klassen soll im Rahmen der Pflichtstundenzahl, in den sogenannten Intensivierungsstunden, ein Fördermodell zur Stärkung der persönlichen Kompetenzen angeboten werden.
Dieses halbjährige Kurssystem KosMoS (Koordiniertes Model Sekundarstufe) ergänzt das für die Jahrgangsstufen 5/6/7 bestehende Koordiniertes Methodenlernen (KoMet)
Bei der konzeptionellen Planung vom KosMoS steht die gezielte Förderung, die Sach- und Wissensvermittlung sicherlich im Vordergrund, jedoch soll durch die halbjährige Wahlmöglichkeit die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler für ihr Lernen und Arbeiten gestärkt werden. Dies kann in Verbindung mit offenen Unterrichtsmethoden zu einer Verbesserung der Arbeitshaltung der SchülerInnen führen und durch die kleinen Arbeitsgruppen vor allem das soziale Lernen fördern.
Alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse haben somit die Verpflichtung zweimal im Jahr einen Kurs (also insgesamt zwei Kurse pro Jahr) zu belegen. In der 8. Klasse verdoppelt sich die Zahl der Kurse. In der 9. und 10. Klasse können diese Kurse freiwillig gewählt werden (maximal zwei in der 9. Klasse pro Halbjahr, in der 10. Klasse je einer).
Eine kleine Einschränkung besteht jedoch. Die Schülerinnen und Schüler, die erheblichen Förderbedarf in den Kernfächern haben, werden vom Fachlehrer oder vom Klassenleiter verpflichtet die Förderkurse im jeweiligen Fach zu belegen.
Schüler, die durchgängig akzeptable Noten und Leistungen erbringen, für die also kein Förderbedarf besteht, müssen sich für einen (7. Klasse) bzw. zwei Kurse (8. Klasse) aus den folgenden Kursbereichen entscheiden.
- Pflichtkurse (Sozialkompetenz)
- Kompetenzkurse (Angebote aus allen Fachbereichen)
- Pluskurse (Kreativ-musischer Bereich)
Aus der Bezeichnung Pflichtkurs ist bereits zu erkennen, dass die Belegung dieser Kurse einmal während der 7. oder 8. Klasse verpflichtend ist.
Der Besuch der Kurse, bzw. die besprochenen Inhalte und erlernten Kompetenzen werden vom Lehrer durch ein Zertifikat oder einer Bestätigung bescheinigt. (Sammlung im Kompetenzordner, dem sog. Schöner Ordner )
Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zum Belegen der Kurse ein Formblatt (Belegplan), das vom Klassenleiter ausgegeben wird. Darauf ist der eventuell notwendige Förderbedarf festgehalten und es wird in einem Unterabschnitt durch die Kurswahl des Schülers ergänzt.
Dieses Portfolio wird an den Mittelstufenbetreuer weitergeleitet, der für die kommenden Schuljahre das Wahlverhalten des Schülers überwacht und wenn notwendig lenkend und beratend eingreift.







