Kunst - Wir über uns

Selbstverständnis des Faches

Das Fach Kunst motiviert die Kinder und Jugendlichen, sich in der Welt der Bilder zu orientieren und sich selbst Bilder von der Welt zu machen. In der Einheit von Wahrnehmung, Reflexion und bildnerischer Produktion werden die Schüler befähigt, die Wirklichkeit mit allen Sinnen immer wieder neu zu erleben, zu verstehen und sich aktiv zu ihr in Beziehung zu setzen. Diese grundlegende schöpferische Fähigkeit, die auf Fantasie und Vorstellungsvermögen basiert und mit der der Mensch sich die Welt erschließt, fördert das Fach Kunst in allen Lernbereichen. Es leitet die Schüler zur Differenzierung ihrer Wahrnehmung an, stärkt die Gestaltungspotenziale und erarbeitet eine breit gefächerte Orientierung.

Dazu bieten wir am Johann-Schöner-Gymnasium optimale Arbeitsvoraussetzung durch eine gute mediale und räumliche Ausstattung. In einer kreativen Zone können die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts eigenständig sich künstlerisch entfalten. Wir pflegen die Kooperation in fächerübergreifenden Projekten und können ein zusätzliches Angebot (Filmgruppe) im Kompetenzkursbereich des KosMoS-Konzept der Mittelstufen anbieten.

Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung

Kunst und ästhetischen Bildung

Kunst ist ein Leitfach der ästhetischen Bildung. Wir verstehen dabei Ästhetik als Wahrnehmung in ihrer umfassenden Bedeutung, d. h. nicht nur als sinnliche Aufnahme, sondern gleichzeitig als anschauliches Denken, das Wirklichkeit interpretiert und strukturiert.
Ästhetische Erfahrungen, wie sie sich in künstlerischen Ausdrucksformen, z. B. Bildern, Objekten, Architekturen, Performances oder Werken der Medienkunst darstellen, speisen sich aus allen Sinnen.

Erlernen von fachübergreifenden Kompetenzen

Das Fach Kunst leistet im Wahrnehmen und Gestalten und dem Erlernen übergreifende Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zu einer ganzheitlichen, umfassenden Persönlichkeitsentwicklung: Eigenverantwortlichkeit und notwendige Flexibilität im Gestaltungsprozess sowie der Glaube an eigene Gestaltungsmöglichkeiten sind die Basis für Selbstkompetenz. Die Schüler erwerben im Unterricht grundlegende Fähigkeiten, die sie für die aktive und mitverantwortliche Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen benötigen (Sozialkompetenz). Für die zunehmend visuell geprägten Kommunikationsformen mit immer vielschichtigeren, den Lebensalltag durchdringenden Bildwelten ist das Lesen und Gestalten von Bildern eine Schlüsselqualifikation. Darüber hinaus entwickeln die Schüler eigene Perspektiven im Umgang mit der Medienwelt und lernen Medien kompetent zu nutzen und zu gestalten (Medienkompetenz). Sie werden - durch die Entwicklung eines Wertebewusstseins - auch urteils- und handlungsfähig.

Ziele und Inhalte


Siehe dazu:
Link zum Lehrplan des Faches Kunst im G8

 

Aktualisiert am 17.09.2009