Der Mond ist aufgegangen …

copyright@Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt
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Sternennacht der 5ten und 6ten Klassen evangelische Religion 

„Da sind doch vor vielen Jahren zwei Galaxien zusammengestoßen und dann gab es da so Wellen, die letztes Jahr entdeckt worden sind.“ bemerkte ein Schüler der fünften Klasse im Religionsunterricht. Diese Aussage war der Anlass zu einer spannenden Diskussion über Sterne, Galaxien und ferne Welten. Um sich intensiver mit der Astronomie zu beschäftigen fassten wir den Plan, eine „Sternennacht“ zu veranstalten. Der Abend begann mit einer besinnlichen Andacht im neu gestalteten Meditationsraum. Wir sangen Lieder und flogen bei einer Fantasiereise auf einer Sternschnuppe durch die Nacht.  Anschließend veranschaulichte Martin Benkert die unendliche Weite des Universums. Schnell wurde den Schülern klar, dass es sich bei einem Lichtjahr nicht um eine Zeiteinheit, sondern um eine riesige Wegstrecke handelt. Die Schüler durften raten, wie lange das Licht vom Mond zu Erde (ca. eine Sekunde) und von der Sonne zur Erde (ca. acht Minuten) braucht. Als Herr Benkert erklärte, dass das Licht von der Sonne zum Neptun etwa vier Stunden benötigt, war jedem schnell klar, dass der äußerste Planet von der Sonne sehr weit entfernt ist. Schließlich landeten wir bei unserer Galaxie, der Milchstraße, mit einem Durchmesser von circa 100000 Lichtjahren. Bei diesen Entfernungen kamen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft. Der Höhepunkt des Abends galt der Beobachtung der Sterne. Gemeinsam ging es hinaus in die kalte Nacht, um die Sternbilder Orion und den großen Wagen in Augenschein zu nehmen. Der abschließende Blick durch das Teleskop auf den leuchtenden Mond war beeindruckend. Der Erdtrabant erinnerte uns an das Lied „Der Mond ist aufgegangen …“ welches wir in der Andacht gesungen hatten.