Peter Hub am JSG: "Die Sache mit den Klößen"

copyright@Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt

„Die Sache mit den Klößen“

Peter Hub begeistert mit Gedichtklassikern die 5. und 6. Klassen

Der Schweinfurter Schauspieler und Gedichtrezitator Peter Hub begeisterte am 10.4.2019 die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit seinem Rezitationsprogramm „Die Sache mit den Klößen“ im Theatersaal des Johann-Schöner-Gymnasiums.

Die abwechslungsreiche Gedichtauswahl Peter Hubs führte die Schüler in 60 Minuten durch eine Zeitreise klassischer deutscher Literatur von Goethe bis Ernst Jandl. Es gelang dem geübten Schauspieler dabei in seiner lebendigen Vortragsweise, die Klassiker den Kindern so vorzuführen, dass  Verständnishürden einer poetischen und teils veralteten Sprache gar nicht erst spürbar wurden.

Immer wieder gab er  mit  seiner  überaus  unterhaltsamen  Vortragsweise zahlreiche Anregungen, wie man bei einem Gedichtvortrag sein Publikum fesseln kann und lieferte selbst dafür die besten Beispiele.

Versteckte Botschaften, welche die Gedichte ebenfalls vermitteln, erläuterte Peter Hub – angepasst an die Altersgruppe – in kurzen Zwischengesprächen mit den Schülern.  Eindrucksvoll und auf sehr anschauliche Weise wurde in Kästners Gedicht „Die Sache mit den Klößen“ gezeigt, wohin Selbstüberschätzung und Angeberei führen können. Da sich die 6.Klassen bereits intensiver mit diesem Autor beschäftigt hatten, rezitierten die Schüler fleißig bei dem Vortrag mit. Dies war allerdings nur einer der „Klassiker“ seiner Gedichtreihe, die Peter Hub den Kindern näherbrachte. Weitere Gedichte, die großen Anklang bei den Zuhörern fanden, waren beispielsweise Brechts sozialkritische Ballade vom „Fisch Fasch“, Schillers „Handschuh“ oder Adalbert Chamissos Ballade „Der rechte Barbier“. Theodor Fontane wurde sogar mit zwei Balladen („John Maynard“ und „Herr von Ribbeck“) einbezogen. Ein klangvoller Abschluss war das humoristische Lautspiel „Ottos Mops“ von Ernst Jandl, das mit dem Vokal „o“ tierisches Vergnügen bereitete. Das selbstverfasste Gedicht „Das Zebra“ bildete schließlich den rhythmischen Schlussakkord der Veranstaltung.

 (Katja Reinhart)

 

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