Clownworkshop am Johann-Schöner-Gymnasium: Spielerisch ins Wunderland

Zur Vorbereitung auf das diesjährige Theaterstück Alice im Wunderland – ein Stück, das vor skurrilen Figuren und liebevoll Absurdem nur so sprüht – haben das Unter- und Mittelstufentheater sowie der Kurs Tanzen I mit ihren Lehrerinnen Frau Meyerhöfer, Frau Gehrsitz und Frau Roth einen besonderen Gast eingeladen: Clown Buffo (Armin Meisner-Then). Der professionelle Clown und Theaterpädagoge arbeitet seit vielen Jahren mit Schul- und Jugendensembles zusammen und versteht es, junge Menschen spielerisch an das Wesen des Komischen heranzuführen. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebten die rund 60 Schülerinnen und Schüler jeweils 90 Minuten voller Spaß und Überraschungen. 

Im Zentrum des Workshops standen Übungen aus der klassischen Clownerie, die den Kindern und Teenagern halfen, Körpersprache, Spontaneität und komische Übertreibung zu erforschen. Ein Highlight war die Spiegelpantomime: In Paaren bewegten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer synchron – mal in Zeitlupe, mal mit plötzlichen, übertriebenen Gesten. Dabei wurde schnell klar, wie viel Humor in präziser Beobachtung und im gemeinsamen Rhythmus steckt.

Viel Gelächter erzeugte auch das Spiel „Chef auf dem Stuhl“: Eine Person sitzt als Chef in der Mitte, während andere versuchen, unbemerkt Faxen zu machen oder sich heranzuschleichen. Wird jemand ertappt, sorgt das für lautstarken Applaus – und noch mehr komische Versuche. Diese Übung brachte nicht nur Bewegung in die Gruppe, sondern forderte Konzentration und schauspielerisches Timing gleichermaßen.

Besonders artistisch wurde es beim Tellerbalancieren, bei dem Buffo den Nachwuchsschauspielern zeigte, wie man mit Körperspannung, kleinen Schritten und viel Geduld einen Teller scheinbar mühelos auf einem Stock kreisen lässt. Auch die überraschend komischen Übungen zum Ohrfeigen und Haarziehen, die keine neuen Disziplinarmaßnahmen unserer Schule darstellen, sondern den Schülerinnen und Schülern zeigen sollten, wie Slapstick entsteht und welche Wirkung Stille, Verzögerung und übertriebene Reaktionen haben, sorgten für viel Gelächter!

Unsere Schülerinnen und Schüler sind nun bestens eingestimmt auf die absurd-schillernde Welt des Wunderlandes – und Sie dürfen sich schon jetzt auf eine besonders lebendige Inszenierung freuen. Merken Sie sich schon einmal den 20. März 2026 vor! 

Fotos und Text: Carolin Gehrsitz

verfasst von M.Wolf am