Exkursion zu den Eußenheimer Pechwiesen: Biber-Expedition mit nachhaltigem Lerngewinn

Am 10. Dezember 2025 unternahm das W-Seminar Biologie der Q12 eine Exkursion zu den Eußenheimer Pechwiesen, um dem Lebensraum Biber auf die Spur zu kommen. Vor Ort begrüßte uns Frau Berit Arendt, Bibermanagerin für Nordbayern beim BUND Naturschutz Bayern, und machte den Biber mit vielen anschaulichen Exponaten und eindrucksvollen Abbildungen greifbar.

Der Kurs hatte die Gelegenheit, eigene Spurensuche zu betreiben und so aktiv zu entdecken, wie „Biberbaustellen“ in Uferbereichen von Tümpel und Bächen und vom Biber bearbeitete Gehölzstrukturen das Ökosystem beeinflussen. Im Rahmen der Exkursion stand auch die Bedeutung des Bibers als Schlüsselart der Biodiversität im Mittelpunkt: Wie seine Lebensweise Lebensräume schafft, Artenvielfalt fördert und so zu einem stabileren ökologischen Gleichgewicht beiträgt.

Die Exkursion ermöglichte es uns, komplexe Zusammenhänge anschaulich zu verstehen – von der Verbreitungsgeschichte bis hin zu aktuellen ökologischen Aufgaben, die Biber für unsere Landschaften übernehmen. Dank der vielseitigen Informationen, der anschaulichen Materialien und der praxisnahen Spurensuche wurde der Biber als wichtiger Teil unserer Ökosysteme erlebbar.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Bund Naturschutz, insbesondere an Berit Arendt, für diese überaus bereichernde Exkursion. Sie hat uns motiviert, naturwissenschaftlich zu denken, neugierig zu bleiben und nachhaltig über die Rolle des Bibers in unserer Umwelt nachzudenken

verfasst von M.Wolf am