Nächste Etappe: Rebschnitt

 P Seminar Wein
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Am 04.02.2022 begann der Rebschnitt im Weingut, um die Reben auf das nächste Weinjahr vorzubereiten. 

Der Rebschnitt ist der wichtigste Arbeitsschritt eines Winzers im Weinjahr, denn dieser entscheidet über den Ertrag des nächsten Jahres. Die Arbeit benötigt ein geschultes Auge, um die richtigen Schnitte zu machen, deshalb kann die Arbeit auch nicht von Maschinen übernommen werden. Denn es gibt mehrjährige Zweige, an denen einjährige und zweijährige Äste hängen, welche abgeschnitten werden müssen. Außerdem müssen es 14 Augen pro Rebstock sein, die gleichmäßig und mittig verteilt werden müssen, damit die Rebe im nächsten Jahr wieder 25l produzieren kann. 

Insgesamt muss ein Winzer in 10 bis 15 Stunden 15000 Schnitte tätigen, was sehr arbeitsintensiv ist. Es gibt viele verschiedene Schneidevarianten, auf die der Winzer je nach Rebe zurückgreifen muss. Des weiteren gibt es auch verschiedene Scheren für das Schneiden, welche sich über die Jahre gewandelt haben und immer leichter zu bedienen wurden. In den 90er Jahren waren es Druckluftscheren, die sogar einen Finger abschneiden können, deshalb setzt man heute auf Elektroscheren.  

Mit diesen Informationen zum richtigen Rebschnitt und den Scheren haben wir uns auf den Weg in den Weinberg gemacht und sind in kleinen Gruppen mit einem Fachmann durch die Reben gegangen, haben uns die Reben mit geschultem Auge angeschaut und für die nächste Weinlese beschnitten. 

Zum Abschluss haben wir im Keller unserem Wein, den wir letztes Mal gelesen haben, bei der Umfüllung zugeschaut und haben auch eine kleine Kostprobe erhalten. 

So sind wir unseren Wein wieder ein Schritt näher gekommen:) 

 

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Die Schüler des P-Seminars 

verfasst von R.Keil am 11. Februar 2022 - 14:42